Ziel von NIS2 ist es, kritische Branchen und essenzielle Dienste besser vor digitalen Bedrohungen wie Cyberangriffen zu schützen. Durch die Umsetzung der Richtlinie sollen die Resilienz, die Reaktionsfähigkeit und das Schutzniveau kritischer Infrastrukturen deutlich verbessert werden. Angesichts der umfangreichen Änderungen ist es für Unternehmen entscheidend, frühzeitig aktiv zu werden, um die neuen Anforderungen zu erfüllen und ihre digitale Infrastruktur nachhaltig abzusichern.
Die NIS2-Richtlinie wurde bereits 2022 veröffentlicht. Die EU-Mitgliedsstaaten haben bis zum 18. Oktober 2024 Zeit, sie in nationales Recht zu überführen – ein klarer Zeitrahmen, der Unternehmen unter Zugzwang setzt. Denn mit der Richtlinie gehen verbindliche gesetzliche Vorgaben einher, die konkrete Maßnahmen zur Sicherung von Systemen und Netzwerken verlangen.
Aus unserer Sicht markiert NIS2 einen Meilenstein für die europäische Cybersicherheit. Sie definiert klare Standards für Risikobewertung, technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen sowie für die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. Verstöße werden künftig durch deutlich höhere Bußgelder konsequenter geahndet.
Ein zentrales Element ist die neue Size-Cap-Rule, die eine einheitliche Logik zur Identifizierung betroffener Unternehmen schafft. Weitere Kernpunkte sind ein umfassendes Cybersicherheits-Risikomanagement, Maßnahmen nach dem Stand der Technik sowie Meldepflichten innerhalb von 24 Stunden nach einem Vorfall.
Mit geeigneten Managementsystemen lassen sich diese Anforderungen effizient umsetzen. Sie helfen dabei, Risiken zu minimieren, Prozesse zu steuern und Unternehmensziele sicher zu erreichen.
Wir unterstützen Unternehmen gerne unverbindlich dabei, ihr aktuelles Sicherheitsrisiko einzuschätzen oder passende Softwarelösungen zu evaluieren.




